Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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welche das Fräulein von Landau, da ſie ihr eben ſo unverſtändlich blieben wie das Vorhergehende, mit noch größerem Ernſt anhörte, weil ſie darüber nachſann, was er eigentlich damit gemeint haben könnte. Es war ihr jedoch unmöglich, einen Faden zu finden; ſie ſchüttelte alſo den Kopf und ſah ihn fragend an.

Unſinn! rief er ausſprechend, was ſie zu denken ſchien, und indem er ſeine Brillengläſer lang⸗ ſam über ihr Geſicht laufen ließ, ſetzte er hinzu: Nehmen Sie weiter keine Notiz davon. Ich muß Sie jetzt verlaſſen, theuerſtes Fräulein Hedwig: aber da ich Ihr unterthäniger Freund und zugleich Tri⸗ fels' Freund bin, ſo glaube ich Ihnen nochmals rathen zu müſſen, die Leimruthen doch nicht allzu ſehr zu verachten.

Ich werde damit warten, bis es nöthig ſein wird, ſagte ſie.

Nur nicht zu lange, leicht iſt es zu ſpät, fuhr er in ſeinem Scherze fort.Was aber die Ehe⸗ pacten betrifft, ſo iſt es ſeine Pflicht, alles, was der Herr Präſident begehrt, zu erfüllen. Er wird ohne Zweifel dazu bereit ſein; ſprechen Sie mit ihm dar⸗ uͤber, ſo ſagen Sie ihm, was meine Meinung iſt.

Als Hedwig allein war, dachte ſie noch einige