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ſetzte ſie in Bewegung, wußte über das Geringſte etwas Luſtiges oder Beziehungsvolles zu ſagen, und ſtreute eine Saat jener kleinen Bosheiten aus, welche anreizen, ohne zu beleidigen, und Widerſpruch erre⸗ gen, der Vergnügen verſchafft. Hedwig hatte, ſeit er öfter kam, immer gern bemerkt, daß er ihr Auf⸗ merkſamkeit bezeigte; ſie hörte es auch gern, wenn er Trifels neckte und deſſen muntere Laune heraus⸗ forderte, und nie gingen die Stunden unter grö⸗ ßerer Luſt ſchneller vorüber, als an den Abenden, wo der Regierungsrath den Kreis der Gäſte im Hauſe des Präſidenten vermehrte.
Als naher Verwandter des Bräutigams und deſſen vertrauter Freund war er im Vertrauen auch Hedwig näher getreten, und ohne die feinen Grän⸗ zen zu überſchreiten, hatte er ein gewiſſes Recht er⸗ langt, ſich keinen Zwang aufzulegen. Auch heute machte er davon Gebrauch; denn als er nach eini⸗ ger Zeit plötzlich die Finger des Fräuleins von Lan⸗ dau an ſeine Lippen zog, ließ er zugleich die Bril⸗ lengläſer über ſie hinblitzen, und um ſeinen Mund ſchwebte ein ſo ſpöttiſches Lächeln, daß ſie, gereizt dadurch, fragen mußte, was er bemerke und ob ſeine böswilligen Gedanken ihr gälten.


