Liebe. Es beruhigt mich, zu wiſſen, daß Du damit einverſtanden ſein würdeſt, wenn ich wirklich einen ſolchen Schritt thäte, meines Lebensglückes wegen.“
„Ich würde mich freuen, ich würde entzückt ſein!“ rief Hedwig.
Er drückte ſie an ſein Herz dafür.„Gut,“ fuhr er dann ſcherzend fort,„ſeiner Zeit will ich Dich daran erinnern, für jetzt aber laß uns davon ſchwei⸗ gen, und dieſe vertrauliche Unterredung laß ein Ge⸗ heimniß ſein. Für jetzt, meine Hedwig, haben wir es allein mit Dir zu thun. In einer Woche biſt Du nicht mehr mein, Trifels führt Dich fort, es bleibt mir alſo übrig ihn zu den letzten üblichen Schritten für Dein Wohl zu verpflichten.“
„Was meinſt Du, lieber Papa?“ fragte ſie.
„Ich meine den Heiraths⸗Contract“
„Muß ich ihm denn contractlich überliefert werden?“ fragte ſie lachend.
„Es iſt beſſer ſo,“ antwortete er.„Trifels be⸗ ſitzt bedeutendes Vermögen. Du lachſt dazu, allein vertraue Deinem Vater. In dieſer Welt muß man niemals jene Vorſicht verachten, die Lebensklugheit genannt wird.“
„Wenn aber Trifels ein ſolches Ding nicht machen will?“ ſiel ſie ein.
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