Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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Sie nickte ihm mit glänzenden Augen zu.Du kennſt es auch, ſagte ſie ihm ins Ohr.

Ich kenne es auch? fuhr er lächelnd fort.Einfach, beſcheiden, häuslich, ſittſam, verſtändig und liebens⸗ würdig ſoll es ſein. Wie viele Tugenden zählſt Du da auf! Ich wüßte doch wahrlich nicht doch halt! meinſt Du etwa es fällt mir etwas ein Du meinſt doch nicht, ich könnte meine Augen auf Fräulein Marie Hartmann geworfen haben?

SO, Du böſer, böſer Papa! rief Hedwig ſchel⸗ miſch lachend,wie Du Dich verſtellen kannſt! Nein, an die fatale Mamſell, die ein wunderlicher Zufall uns in den Weg geworfen hatte, dachte ich wahrlich nicht. Ich weiß nur Ein Weſen, das ich mit Freuden Mutter nennen, ihm mit Jubel um den Hals fallen möchte, und dieſes theuere, gute Weſen iſt ja längſt Deine Vertraute, längſt habe ich drin⸗ genden Verdacht geſchöpft, daß Du....

Der Präſident legte ſeine Hand auf ihren Mund. Biſch! ſagte er,ſprich kein Wort mehr. Was ich von Dir gehört habe, mein geliebtes Kind, rührt mich unausſprechlich. Ich werde ſehen, wie ich meine Einſamkeit ertrage, ſehen und überlegen, was mein Herz und mein Kopf dazu ſagen; im Voraus aber danke ich Dir für dieſen großen Beweis Deiner