Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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arbeitete und ihr Geſicht röthete.Wenn Du, flüſterte ſie endlich zu ihm aufach! ich fühle ſchmerzlich, was Du ſagſt wenn Du ein Weſen fändeſt, das Dein Leben verſchönte, getreulich Dir beiſtände, Dir erſetzte, was Du verloren haſt... Du meinſt, erwiederte der Präſident, indem er tiefſinnig lächelte und ſie anſah,ich ſollte Dei⸗ nem Beiſpiele folgen, neues Glück, neues Leben ſuchen. O, beſter, beſter Papa! rief ſie, ihre Arme um ihn ſchlagend, mit aller Heftigkeit ihrer Em⸗ pfindungen.Du darfſt nicht verlaſſen und einſam ſein, Du mußt eine Seele beſitzen, die Dir ganz und allein gehört. 4 Und wo ſollte ich ſie finden? fragte er.Ich bin ein alternder Mann, mein liebes Kind; wenn ich mich auch noch kräftig und jung im Herzen fühle, ſo bin ich doch kein Gegenſtand für Modepüppchen. Nicht doch! ſagte die Braut mit derſelben Lebendigkeit,das wäre freilich unpaſſend. Du bedarfſt ein treues, gutes, edles Weſen, verſtändig, häuslich, liebenswürdig, die nicht an dem bunten Tand des Lebens hängt, Papa, wie ich, aber die Dich ehrt, ſchätzt, liebt und von Dir hochgeſchätzt wird. Kennſt Du denn ein ſolches Weſen? flüſterte er⸗

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