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folgſt dem Zuge Deines Herzens, ich kann Dich nicht davon zurückhalten. Des Weibes Beſtimmung iſt die Liebe und die Ehe; jeder Menſch hat das Recht, ſo glücklich zu werden, als er es vermag, und wo gäbe
es ein ſchöneres Glück als das Glück einer ſchönen Häuslichkeit!“
„O!“ erwiederte ſie, ihren Kopf an ſeine Bruſt drückend,„daß die uns fehlen muß, die Dir dies Alles gab!“
„Auch das iſt Menſchenloos und menſchliches Geſchick,“ antwortete er.„Ich denke an ſie,“ fügte er weicher hinzu—„in unſeren Erinnerungen liegt ein großer Troſt, und ich weiß, daß, wenn ſie es vermag, ſie ſegnet, was mir Gluͤck und Frieden auf Erden gewähren kang“
„Gewiß, o, gerhiß!“ rief Hedwig begeiſtert.„Sie ſegnet Dich, umſchwebt uns als verklärter Geiſt.“
„Und iſt erhaben über alle Vorurtheile,“ ſiel Herr von Landau ein.„Ich werde allerdings jetzt erſt ſchmerzlich erkennen lernen, was es heißt, allein zu ſein, keine liebende Hand zu haben, kein Weſen, das mich verſteht. Deine Geſchwiſter ſind zu jung, um Dich mir zu erſetzen.“
Hedwig hatte ſich an ihn geſchmiegt, es ent⸗ ſtand eine Stille. Sie dachte an etwas, das in ihr
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