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thun, was er für gut hält. Mir iſt es auch lieb, daß es ſo gekommen iſt; denn mit den Sunden hier iſt es ein für alle Mal vorbei; wenn ich jedoch an Ihrer Stelle geweſen wäre, hätte ich die Hand nicht zurückgeſtoßen, die mir wohl thun wollte.“
„Ich kann keine Wohlthaten annehmen,“ ant⸗ wortete der junge Mann.
Der Meiſter nickte, als ob es ihm geſiele.„Wenn man's mit Arbeit ſchaffen kann und mit eigenem Fleiß, laſſ' ich es wohl gelten,“ ſagte er.„Wer etwas Ordentliches gelernt hat, der mag ſtolz darauf ſein, und wenn's nach mir gegangen wäre, Andreas, möchte der Herr von Trifels ſein Geld behalten. So aber hätte es anders bedacht werden müſſen; denn es iſt jämmerlich genug, wenn ein erwachſener Menſch eine alte halbblinde Mutter hat, die in den Tod für ihn laufen möchte, all ſeine Fehler vertheidigt und ſeine Suͤnden auf ſich nimmt, und er kann ihr mit all ſeiner Kunſt nicht einen warmen Mantel und kein ganzes Paar Schuhe ſchaffen.“
Der Muſiker neigte den Kopf unter dieſer An⸗ klage. Sein Gönner Niedlich hatte ihm Aehnliches, hatte ihm Härteres ſchon geſagt, er hatte es mit Verachtung behandelt; der alte Mann jedoch, wel⸗ cher jetzt zu ihm ſprach, miſchte in ſeinen grollenden


