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Von dort her erhielt er keine Antwort, aber Marie ſagte nach einem Weilchen:„Ich weiß es nicht.“
Es folgte ein neues Schweigen; Herzberg ſchien zu überlegen, ob er gehen oder bleiben ſollte.„Ich bin ſeit einiger Zeit nicht hier geweſen,“ begann er dann nochmals mit leiſer Stimme,„ich bitte, daß Sie mich entſchuldigen.“
„Es hat gar nichts zu ſagen!“ rief Frau Hart⸗ man,„gar nichts!“
„Sie haben gewiß Beſſeres zu thun gehabt, als an meine Stunden zu denken,“ fügte Marie hinzu.
Der Muſiker verbeugte ſich verlegen.„Ich war wirklich ſehr beſchäftigt,“ murmelte er;„es war mir unmöglich.“
„So hätten Sie herſchicken können,“ fiel die Meiſterin ein
„Ihre Mutter muß ja in ſpäter Nacht durch Sturm und Wetter laufen, daß es eine Schande iſt, die alte blinde Frau!“
Der Vorwurf jagte das Blut in ſeinen Kopf. Es fiel ihm plötzlich ein, daß ſeine Mutter eben erſt hier geweſen ſein mußte.—„War ſie bei Ihnen?“ fragte er.
Die Meiſterin antwortete ihm nicht.„Allerdings


