Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ſeine Stirn faltend,wir wollen ja daruͤber nachdenken, was wir zu Ihrem Beſten thun können.

Ich werde mir ſelbſt helfen, ich ſelbſt! mur⸗ melte Andreas.

Sie haſſen ihn alſo auch? fragte Wolters.

Ja! erwiederte Herzberg, den Kopf aufhebend. Ich möchte ihn vernichten! Sagen Sie ihm das.

Dazu habe ich nicht den geringſten Anlaß, erwiederte Herr von Wolters mit ſeinem kalten Lä⸗ cheln.Wenn ich Alles überlege, ſo glaube ich, daß wir ſämmtlich lebhaft wünſchen, Trifels möchte daran gehindert werden, das Fräulein von Landau zu heirathen.

Das iſt gewiß, ſagte Herr Niedlich,er darf und ſoll ſie nicht heirathen, denn er verdient ſie nicht. Er muß beſeitigt werden, vernichtet werden, wie Herzberg ſagt, und dazu giebt es ein gutes Mittel. Er bielt inne, und indem er mit ſeiner linken Hand an ſein langes, ſpitzes Kinn faßte, bog er ſich zu dem Künſtler hin und grinſ'te ihn pfiffig an.Wollen Sie dabei helfen, Herzberg? fragte er leiſe,wollen Sie wiſſen, wie dieſer überflüſſige Menſch gründlich beſeitigt wird?

Ein rachgieriges Zucken flog über Herzberg's Lippen.