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ich glaube, er traut ſich nicht einer Fliege auf die Beine zu treten, ohne um Entſchuldigung zu bitten, und hat doch einen Feind, der ihn wüthend verfolgt.“
„Wie wäre das möglich?“ fragte der Regie⸗ rungsrath.
„Es iſt möglichl!“ ſchrie Herr Niedlich,„ich weiß es! Trifels...
Bei dieſem Namen ſtieg eine jähe Röthe in Herzberg's Geſicht.
„Iſt der Ihr Feind?“ unterbrach Herr von Wolters ſeinen Verbündeten.„Herr von Trifels, mein Verwandter? Er iſt allerdings rachſüchtig.“
„Es iſt ein Menſch ganz ohne Bildung,“ ſagte Herr Niedlich.„Ich bin feſt überzeugt, wenn er etwas thun kann, was dem armen Herzberg ſchadet, thut er es.“
„Aber warum? Was thaten Sie ihm?“
„Warum?— Eh! warum?“ lachte Herr Nied⸗ lich,„weil es eine junge Dame giebt, die in ſeinem Herzen....
„Schweigen Sie!“ rief der Muſiker heftig, und ſeine Augen ſtarrten den Agenten ſo furchtbar an, daß Herr Niedlich, in Erinnerung deſſen, was er erlebt hatte, mit einem Satze von ihm abrückte.— „Werden Sie nicht wieder unvernüftig,“ ſagte er,


