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„Darf ich fragen warum?“
„Weil es das einzige Mittel iſt, um Dich von dieſer ſchrecklichen Kaffeemaſchine und dem Blechgeruch dieſer Höhle zu erretten.“
Trifels lachte herzlich darüber.„Wenn es nur das wäre!“ rief er.„Aber glaube mir, Rudolph, ich habe nach reiflicher Ueberlegung gewählt.“
„Wenn das der Fall iſt,“ ſagte der Regierungs⸗ rath,„worauf willſt Du warten? Du biſt unabhän⸗ gig, ſtehſt allein, haſt keine Luſt, Carriere zu machen, obwohl man es glauben konnte.“
„Ich will nicht, ich habe es ſatt!“ antwortete der Aſſeſſor.„Ich will leben“— er legte die Hand an ſeine Stirn—„ich konnte es nicht länger ſo ertragen.— Die Tage ſchleppen ſich hin, man wird müde davon— darum habe ich mich der Liebe in die Arme geworfen und will aus ihren vollen Be⸗ chern trinken.“
„Laß ſie Dir bekommen und finde das Glück auf dem Grunde,“ erwiederte Wolters mit ſeinem Lächeln, das immer etwas Spöttiſches hatte.
„Auf dem Grunde!“ rief Trifels, und ſeine Augen blitzten.„Die Becher der Liebe haben keinen Grund. Man muß trinken und trinken, doch nie den Grund erreichen.“


