aufblickend. dir ſagen, daß vor Dir flieht ſtehen ſoll, die
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vat Dir nicht b G Dir und en, Grimmur? gen liegt etwas, nun, Grimmur nma Mmrt er
1 auf Blut, in ſeinen gſen und guten glözlih bur an Folklud
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Falkland den jungen Bauer Halfſon, Signa's Bruder, erkannte. Auch Grimmur ſah ihn ſogleich und blieb ſtehen, bis er bei ihm war. Dann bot er ihm die Hand, ohne etwas dabei zu ſagen,
doch Halfſon nahm dieſe nicht an.
„Ich habe mir Dir etwas zu reden, was meine Schweſter Signa betrifft,“ ſagte er,„ehe Du mir nicht geantwortet haſt, kann ich Deine Hand nicht annehmen.“
„So gib Du mir Deine Hand, Signa,“ begann Grimmur, und indem er ſie nahm, ſagte er:„Hier ſind wir beide, Thorkel Halfſon, mein Freund und mein Bruder. Steh uns bei zu aller Zeit, mein Haus ſei Dein Haus. Heute in drei Wochen wird Signa mit mir zur Fortunenkirche gehen. Du ſollſt die Hochzeits⸗ krone vortragen, die Pfeifer und Fahnenſchwenker kannſt Du morgen beſtellen. Jetzt ſchlag ein, Thorkel. Was willſt Du noch von mir?“
„Nichts! nichts!“ ſchrie Thorkel freudig auf.„Du wirſt meiner Schweſter Ehre geben, wirſt ſie in Ehren halten. Dein Haus, Dein Herd werden dafür geſegnet ſein.“
„Und Du, fremder Mann!“ rief Signa Eduard Falkland zu, „eile hinab in den Hof von Eide und ſage Emma Mare, Signa die Seterin ſchicke ihr, was ihr Herz begehrt; was aber Signa's ſei, das werde ſie behalten, und es nimmer und nimmer von ſich laſſen.“
Und zum erſten Male verdunkelten ſich die hellen, blauen Augen des Hirtenmädchens und während ihre Lippen glückſelig lachten, ſchlang ſie beide Arme heftig um Grimmur's Hals,
große Thränentropfen fielen auf ſeine Bruſt.
Da löſte ſich der letzte Schatten von Grimmur's Seele.
Liebe und Freude überſtrahlten ſein Geſicht.„Gute, treue Signa!“ 42*


