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wenigen gleichgiltig geſprochenen Worten, daß er dem Kronprinzen von Schweden ein Paar von dieſer ſeltenen und theueren Race kürzlich zum Geſchenk geſandt habe. Der Weg führte durch die Stadt, dann durch die äußeren Theile derſelben dem Hafen zu, bis an die großen Holzhöfe, welche Karſtens Eigenthum waren. Viele Begeg⸗ nende grüßten, Andere blieben ſtehen. Manche bückten ſich höflich, doch mehrmals bemerkte Heinrich auch, daß mürriſche und ernſthafte Geſichter auf einige Augenblicke ſich ſeinem Verwandten zukehrten. Der Handelsherr ſchien es nicht zu bemerken, als aber ein Mann, der in einem Karriol den Weg kreuzte, von fern ſeinen Hut abzog, verfinſterte ſich Lars Karſtens Geſicht und ein ſo höhniſches Lä⸗ cheln trat darin hervor, daß Heinrich, der faſt nur den Rücken des Fremden geſehen hatte, neugierig fragte, wer er ſei.
„Einer unſerer jungen Weltweiſen und Weltbeglücker,“ er⸗ wiederte ſein Verwandter.„Es iſt der jetzige Storthingmann für Laurwig's Wahlkreis und recht Einer von denen, die Mücken ſeigen und Kameele verſchlucken, wenn es an's Reden geht.“
Der junge Vetter hielt es für das Beſte, nicht weiter zu fragen; freiwillig aber fügte Karſtens nach einer Weile hinzu: „Du wirſt es hier finden, mein guter Freund, wie überall in der Welt, vielleicht noch ein wenig ärger. Ich habe lange Jahre im Storthing gegeſſen, jetzt gehöre ich zu denen, die der Maſſe nicht mehr genügen. Ich bin, wie Du leicht denken kannſt, als Ariſtokrat verſchrieen, weil ich nicht jedem Bauer die Hand drücke und ſelbſt kein Bauer oder Krämer bin, ſondern Lars Kar⸗ ſtens⸗Warfſteen. Der da paßt beſſer für ſie. Er ſtammt von Bauern
ab, ſein Vater läuft noch in der blauen Jacke und rothen Mütze 2*


