Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
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umher, eines der prächtigſten Exemplare unſerer groben, ungeſchlif⸗ fenen, dünkelvollen Regenten im Lande. Du wirſt das noch kennen lernen. Da liegt mein Holzplatz, der iſt mehr werth, als die ganze nichtsnutzige Geſellſchaft.

Das Kabriolet fuhr in den weitläufigen Holzgarten und hielt vor dem Wohnhauſe. Mehrere Buchhalter ſaßen an den Schreibpulten, der Geſchäftsführer half beim Ausſteigen; zahlreiche Arbeiter und Aufſeher waren beſchäftigt, einige Briggs und Schooner zu beladen, die in einer hafenartigen Bucht ankerten.

Der Handelsherr überließ es ſeinem Verwandten, zu thun was ihm beliebte, er ſelbſt verfügte ſich in ſein Bureau, wo er mehrere Stunden lang ſich in Bücher, Rechnungen und Briefe vertiefte und während dieſer Zeit bewunderte Heinrich die un geheuren Holzvorräthe, welche überall aufgeſtappelt lagen. Theils waren es Balken und Bretter, welche die langgeſtreckten hohen Schuppen füllten, theils Rundholz der verſchiedenſten Stärke, das ganze Wälder einſt gebildet haben mußte. Die Schiffsla⸗ dungen, welche fortgingen, wurden durch Prame erſetzt, welche beladen ankamen und naſſe Stämme brachten, die den Laaven herunter geſchwommen waren und in der Nähe der Stadt auf⸗ gefiſcht wurden. Wo dies Holzgebiet aufhörte, erblickte der junge Warſſtein Eiſenſtangen und Schienen, Producte der ver⸗ ſchiedenſten Art, die aus Karſtens Hammer⸗ und Walzwerken her⸗ vorgingen und hier nun ebenfalls Verladung und Verſchiffung erwarteten. Dieſe großen Vorräthe, ihr Werth und was ſich da⸗ mit verknüpfte, beſchäftigten lange Zeit Heinrichs Einbildung. Er ging von einer Stelle zur anderen, muſterte die verſchiedene

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