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Zweig der Familie war in keinen ſo glänzenden Vermögensver⸗ hältniſſen, um dieſe Einladung nicht mit beſonderen Hoffnungen zu verbinden. Karſtens hatte nur die eine Tochter und Erbin und alles was man über ihn gehört, deutete an, daß er ein großes Vermögen beſaß, jede Aeußerung des wortkargen Man⸗ nes beſtätigte dies. Er ſprach von ſeinen Wäldern, ſeinen Hüt⸗ tenwerken, ſeinen Holzlagern, mit der ſichern Gleichgültigkeit des Reichthums, und die Ausſchmückung ſeines Landhauſes ſtand da⸗ mit im Einklang. Tapeten, Spiegel, Teppiche und Geräthe wa⸗ ren, wenn nicht koſtbar, doch zierlich und geſchmackvoll. Neugie⸗ rig beleuchtete Heinrich ein paar prächtige engliſche Kupferſtiche, die an den Wänden aufgehängt waren, dann öffnete er die Thür eines Nebenzimmers und blieb erſtaunt ſtehen. Er befand ſich in einem reich decorirten Saale. Seidene Polſter lehnten an den Wänden, ein Kronleuchter ſchmückte die Decke, und über einem ſchönen Flügel hing das Bild eines jungen Mädchens, bei deſſen Anblick ſein Blut heftiger zu ſtrömen begann. Es war in einem weißen Atlaskleide gemalt, und das Werk, wenn auch kein gro⸗ ßes Meiſterſtück in Farbe und Kunſtbehandlung doch eines von jenen Gemälden, in denen die talentvolle Auffaſſung den Mangel an techniſcher Vollendung ausgleicht. Der Beſchauer fühlte, daß dies Bild ähnlich ſein müſſe und mit klopfendem Herzen vertiefte er ſich im Anſchauen und Empfinden. Es war Mary, er zwei⸗ felte nicht daran. Seine Augen ſaugten ſich an dieſen blauen, ſtrahlenden Augen feſt, er lächelte zu dem ſüßen Lächeln, das um dieſen friſchen Mund ſchwebte, er nickte zu der ſtolzen, brei⸗ ten Stirn hinauf, an welcher das Haar in langen, welligen
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Lich maf ahgi


