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felder ſehen, ſondern die wunderbaren Fiorde, die nackten Hoch⸗ fjelder des Gebirgs, Rennthierheerden, Waſſerfälle und andere merkwürdige Naturſchönheiten.“
„Wenn Sie dergleichen beſonders ſchätzen,“ war die Ant⸗ wort, welche mit einem ſpöttiſchen Ausdrucke gegeben wurde,„ſo halten Sie ſich nicht in Laurwig auf. Gehen Sie nach Telle⸗ marken oder in's Bergenſtift, wo Sie Alles reichlich finden, werden, was Sie ſuchen: Felſen und Sümpfe, mehr als gut iſt, Haferbrot und geräucherte Hammelsknochen, Bärenjäger und lang⸗ zöpfige Setermädchen.“
„Ich werde doch wohl einige Zeit in der Nähe von Laur⸗ wig bleiben müſſen,“ erwieder der Deutſche, ohne auf den Spott zu achten,„da ich einen Verwandten beſuchen will, der hier wohnt.“
„Wie iſt ſein Name?“ fragte der Norweger.
„Er heißt wie ich,“ antwortete der gefällige junge Mann, „Warfſtein. Kennen Sie ihn?“
„Kapitain Karſten⸗Warfſteen. Ja wohl,“ ſagte der Andere.
„Sein Großvater und der meine waren Brüder,“ fuhr der junge Reiſende geſprächig fort.„Jener trat in däniſche Dienſte, kam ſo nach Norwegen, heirathete hier und blieb im Lande.“
„Und ſeit jener Zeit führt die Familie den Namen Karſten⸗ Warfſteen.“
„Stein oder Steen darauf kommt es nicht an,“ lachte der Nachbar.„Die Geſchichte iſt beinahe hundert Jahre her und Niemand wußte mehr viel von unſerm nordiſchen Familienzweige. — Vor etwa zwanzig Jahren aber beſuchte der Vetter von
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