Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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hinzu:Beſagter Karl Stuart ſoll demnach als er⸗ klärter Feind der guten Leute des Volks öffentlich hin⸗ gerichtet werden durch Trennung des Kopfs vom Rumpfe.

Ein fürchterliches Schweigen folgte den letzten Worten, alle Augen richteten ſich auf den König, der den Kopf emporgehoben hatte, auf ſeinen Lippen ein verächtliches Lächeln, ſeine Augen zum Himmel gerichtet.

Der ganze Gerichtshof war aufgeſtanden zum Zeichen der Beiſtimmung des Urtheils. Plötzlich ſah man den König ſeinen Sitz verlaſſen.

Wollen Sie mich auf einen Augenblick hören, Sir? fragte er haſtig.

Nach dem Urtheile dürfen Sie nicht mehr gehört werden, erwiederte Bradſhaw.

Nicht, Sir, nicht?! rief Karl heftig. Vorher wolltet Ihr mich nicht hören, jetzt dürft Ihr nicht. O Schande!

Wachen, führt ihn fort! ſchrie der Präſident.

Ich will nach dem Urtheile ſprechen, ich darf es! Ich habe das Recht nach dem Urtheile zu ſprechen! ſagte der König ſo laut er konnte. Das Urtheil Sir ich ſage das Urtheil! Hört mich! Ol welche Gerechtigkeit, welche Freiheit haben Andere von Euch zu erwarten, die Ihr mir, dem Könige, das Wort ent⸗ reißt!