Nein! antwortete Herbert kalt. So laßt uns ſcheiden, ſagte Cromwell, denn jede weitere Verbindung zwiſchen uns wird unmöglich.
Ich ſehe es ein, war die Antwort des Oberſten nach einem düſteren Schweigen. Wollt Ihr erlauben, daß ich Marie Lebewohl ſage?
Cromwell öffnete die Thür und winkte ſeiner Toch⸗ ter. Sir John Herbert, ſagte er, will Dich noch ein⸗
mal ſehen.
Zum letzten Male, Marie,— Gott ſteh mir bei!
— Zum letzten Male! rief John, ihre Hände im tiefen
Schmerz faſſend. Ich habe es längſt wohl geahnt, es mußte
dahin kommen, fügte er mit einem tiefen Seufzer hinzu.
Es kann nicht ſein, John! Nein! nein! flüſterte das junge Mädchen, bleich zu ihm aufblickend.
Werde glücklich— glücklich Marie! fuhr Herbert fort. Deine Hand iſt rein, Du weißt nichts von Blut und Sünde. Ich kann nicht Dein Gatte werden, denn zwiſchen uns ſteht eine That, begangen von dem, den Du lieben und ſegnen mußt, die mich auf immer von ihm trennt..
Dies ſagte er gepreßt, halb laut und ihre Stirn und Lippen mit Küſſen bedeckend. Dann eilte er nach der Ausgangsthür.


