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gewünſcht, es ändern zu können. Es hat nicht ſo ſein ſollen. Nun ſeht das Heer an. Neun Zehntheile der Offiziere und Soldaten fordern das Gericht und den Tod Karl Stuart's.
Welch ein Fluch für jedes Land, rief Herbert leiden⸗ ſchaftlich, wo das Heer Geſetze giebt und Richter er⸗ nennt, wo es die Parlamente ſäubert und mit dem Schwerte in der Hand auslegt, was Gerechtigkeit ſein ſoll!
Es mag gewaltſam ſein, erwiderte Cromwell, aber bedenke, wie oft die Heere mächtiger Despoten dazu ge⸗ dient haben, die Völker in Ketten zu ſchlagen. Hier hat das Spiel ſich endlich einmal umgekehrt, hier hat das Heer das Schwert gezogen, den Tyrannen zu ſtrafen.
Um einen neuen Tyrannen, einen Diktator, der nichts hat als ſein Schwert, und nichts kennt als ſeinen Willen, auf den Thron zu ſetzen! ſagte Herbert, indem er das Haupt der Independenten durchbohrend anblickte. — Cromwells mächtiger Kopf färbte ſich dunkler. Ge⸗ nug! rief er ſtolz aufgerichtet, wollt Ihr Vernunft an⸗ nehmen, Sir Herbert? Wollt Ihr im hohen Gericht neben mir und Ireton, neben den Häuptern derjenigen Partei ſitzen, welche in dieſem Lande neue Geſetze und neue Ordnung ſchaffen wird?
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