Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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in die Gerichtshöfe habe man Richter eingeſetzt, wie man ſie gebrauche, denn nachdem die Sternkammer erklärt habe, daß auch dies zu den Rechten der Krone gehöre, jage man die gerechten Richter fort und ſetze gewalt⸗ thätige feile Schufte an ihre Stelle. Keine Klage fruchte daher, kein Schutz vor Gewalt und Willkür ſei mehr vorhanden, und noch ſchlimmer werde es kommen. Denn nicht allein daß man durch Anklage und Verfolgung an⸗ geſehener und wohlhabender Männer mit Hülfe jener feilen Richter viele tauſend Pfund erpreſſe, auch neue geſetzloſe Abgaben und Laſten würden vorbereitet. Das Tonnengeld erhebe der König nach wie vor, jetzt wolle man Steuern auflegen ganz wie es dem Könige beliebe, ohne irgend das Parlament zu rufen und deſſen Be⸗ willigung zu erhalten.

Mitten unter den Aeußerungen des Zorns und dem Kopfſchütteln der Zuhörer ſagte dann Einer: Das iſt der Anfang, uns auszuplündern, aber ſie werden nicht eher aufhören, bis wir keinen Pfennig mehr in der Taſche haben. Ihr meint, Laud oder Wentworth, Vane, Finch und Windebank ſeien die Schlimmſten, ich ſage, die Schlimmſte iſt die Königin und ihr verdammter Schweif von Franzoſen, Italienern, Deutſchen, und was in Eng⸗ land in Sünde und Leichtſinn groß geworden iſt.