Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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ein unheimliches Glänzen öffnete ſie zuweilen weiter als gewöhnlich. Braunes dichtes Haar fiel rund abgeſchnitten auf die hochgewölbte Stirn, und über den Hinterkopf ſank es ſtark und voll auf den Stiernacken nieder. Dies Haar und ſein Schnitt zog jedesfalls zumeiſt die Aufmerkſamkeit der Bauern und Krämer auf ſich. Der Fremde mußte ohne Zweifel zu den ſtrengen Sektirern gehören, zu den Feinden der Regierung und der biſchöf⸗ lichen Kirche; zudem mußte es ein ſtarrſinniger, nichts⸗ fürchtender Mann ſein, der es wagte, dies Zeichen ſeiner Geſinnung öffentlich zu tragen.

Damals eben war der Kirchenſtreit in vollem Gange. König Karl der Erſte regierte ſeit 1629 ohne Parlament; alle Rechte des Volks waren unterdrückt, ein Prieſter hatte mehr zu bedeuten als ein Lord. Die geiſtliche hohe Kommiſſion war ein fürchterlicher Gerichtshof für Alle, die nicht glauben und ſich nicht demüthigen wollten; denn wer die Vorſchriften der geiſtlichen Gerichte nicht befolgte, wer gegen die neue Liturgie die Stimme erhob, wer die Andachten der biſchöflichen Kirchſpielpfarrer nicht befuchte, hatte ſchwere Strafen und Verfolgungen zu er⸗ warten.

Aber eben dieſe Verfolgungen riefen Widerſtand,

Märtyrer und Heilige hervor. Die reine Lehre wurde