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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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von Villars nicht traute; aber auch dieſer Schritt

blieb ohne alle Wirkung. Er mußte mit ſeinen

Leuten gegen drei Monath in Macon warten. Endlich erhielten ſie Ordre, weiter zu reiſen. Man gab ihnen eine Bedeckung von der Marechauſſee, und ſo nahmen ſie den Weg nach Breyſach. Ca⸗ valier ward immer aͤngſtlicher uͤber ſein Schickfal, da man ihn nicht einmal einer militaͤriſchen Be⸗ deckung mehr wuͤrdigte. Zu Onnan, einem Dor⸗ fe, nicht weit von Moͤmpelgard, fand er Gele⸗ genheit, ſeine Leute des Nachts heimlich zu ver⸗ ſammeln und ihnen zu entdecken, daß er entſchloſ⸗ ſen ſey, Frankreich zu verlaſſen. Alle waren willig, ihm zu folgen. Sie deſertirten ſaͤmmtlich und warfen ſich in die Schweiz. Cavalier gieng nach Piemont und erhielt ein Regiment in Sa⸗ voyiſchen Dienſten. Nach der Zeit lebte er noch eine Weile in Holland und England, und ſtarb faſt ganz vergeſſen.

In den Sevennen ſchlug unterdeſſen fuͤr die Camiſarden alles widrig aus. Roland hatte er⸗ fahren, daß die oben erwaͤhnte Flotte ſich naͤherte und Huͤlfe fuͤr ihn mit braͤchte; aber die Hoffnung, die er darauf bauete, und die ſeinen Eifer und Muth rege erhalten hatte, verſchwand im Mo⸗

nath Julius gaͤnzlich. Die drei Tartanen und

ihre Bedeckung waren von einem Sturm ergrif⸗ fen und zerſtreuet worden. Die eine Tartane war an den Kuͤſten von Catalonien geſcheitert, und

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