welche die Rhone oberhalb Beaucgaire bildet, ſich
zu verfuͤgen. Die Bedeckung, die er erhielt, war noch einmal ſo ſtark, als ſeine eigene. Er fieng an, wegen ſeines Schickſals beſorgt zu werden, beſonders, da der Officier, der auf der Inſel ſtand,
erklaͤrte, er habe keinen Befehl, ihn von der In⸗
ſel zu laſſen, doch wolle er daruͤber an den Mar⸗ ſchall ſchreiben. Dieß that er wirklich, und mit der Antwort kam auch die Erlaubniß fuͤr Cava⸗ lier, ſich nach Nimes begeben zu duͤrfen, doch oh⸗ ne alle Begleitung. Dagegen gab man ihm eine Bedeckung von Dragonern, die ihn, wie einen Verbrecher, in die Mitte nahm und ſorgfaͤltig huͤtete. Zu Nimes ſagte ihm der Marſchall, er habe Ordre, ihn nach Breyſach zu ſchicken, wo er ſein Regiment errichten ſollte; der Weg ſey
ihm vorgeſchrieben, und er moͤchte ſich fertig hal⸗
ten, binnen vier Tagen abzureiſen. Uebrigens wurde Cavalier in Nimes genau bewacht. Vor ſeinem Quartier war eine Wache, und er konnte keinen Schritt thun, ohne einen Sergenten, der ihm mit einigen folgte. Dieſe peinliche Behand⸗ lung wurde indeſſen durch die Nachricht verſuͤßt, daß die in mehreren Staͤdten verhafteten Refor⸗ mirten losgegeben worden; auch kamen einige da⸗ von wirklich, um unter ſeinem Regimente Dienſte zu nehmen. Was die zu den Galeeren Verur⸗ theilten betraf, ſo konnte er bloß das Verſprechen erhalten, daß auch ſie losgelaſſen werden ſollten,


