— 195
ſelben zuſammen, in einem Dorfe, wo er anhielt, um einen Expreſſen an den Marſchall zu ſchicken. Sodann nahm er ſeinen Weg auf Veſenobre, wo er erfuhr, daß der Baron d'Aygalliers in der Naͤhe ſey und ihm etwas zu ſagen habe. Er ſuch⸗
te ihn auf und der Baron ſagte ihm von Seite des Marſchalls, er glaube, daß alles gut gehen werde; er habe nach Hofe geſchrieben und erwar⸗ te guͤnſtige Antwort. Cavalier beklagte ſich, daß man ſo wenig Achtung fuͤr den Vertrag gehabt habe. Der Baron verſprach ihm, mit dem Mar⸗ ſchalle davon zu reden; einige Tage darauf er⸗ hielt er neue Verſicherungen, wobei die Erfuͤllung des Vertrags kaum beruͤhrt war, mit dem Zuſa⸗ ze: der Koͤnig ſey zufrieden mit ihm, und er ſelbſt wuͤrde es bald auch ſeyn; die einzige Veraͤnde⸗ rung, die man gemacht habe, beſtehe darinn, daß er nun nicht in Spanien, ſondern in Deutſchland dienen wuͤrde.— Der Marſchall fuͤgte hinzu, daß er ihn zu ſehen wuͤnſchte. Cavalier ſaͤumte nicht, weil er ſich freuete, Gelegenheit zu haben,
ſich noch einmal gegen den Marſchall zu erklaͤren. Er begab ſich mit ſeinem kleinen Gefolge, das bis auf ſechzig Mann angewachſen war, nach Saint Genies, wo ſich der Marſchall befand. Dieſer vermied die Hauptſache ſehr geſchickt, war aber uͤbrigens ſehr gefaͤllig gegen Cavalier. Er gab ihm auf, nach Valabregue, einer kleinen Inſel, N 2


