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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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laſſen, und gab ihnen zu verſtehen, daß er einen Plan habe, der allem Ungluͤcke abhelfen, und ihre Hoffnungen wieder beleben wuͤrde. Dazu waͤre noͤthig, daß er ſie anf eine Weile verließe. Er empfahl ihnen Eintracht, als die Seele ihrer Angelegenheiten, und fuͤgte eine Anweiſung hinzu, wie ſie den Feind vermeiden, und ihre Leute er⸗ naͤhren koͤnnten. Sie hoͤrten ihm ſo weit gelaſſen zu, ſo bald er aber aͤußerte, daß er zum Mar⸗ ſchall wolle, um die Hand ans Werk zu legen, hielten ſie ihren Unwillen nicht laͤnger mehr zu⸗ ruͤck. Du willſt uns alſo im Stiche laſ⸗ ſen? riefen ſie voller Wuth: O, das haben wir vermuthet. Dubiſt ein Verraͤther, du verdienſt den Tod! Nein, erwie⸗ derte Cavalier entſchloſſen: Ich bin euer Freund. Ich will fuͤr euch arbeiten.

Wenn der Marſchall mir nicht Wort

haͤlt, ſo geh' ich aus dem Lande und fuͤhre ſelbſt die Huͤlfstruppen herein, die man uns verſprochen hat!

Mit dieſen Worten ſtieg er zu Pferde und eutfernte ſich. Gebt Feuer auf den Verraͤ⸗ therl riefen die Officiere, und man ſchickte ihm wirklich einige Schuͤſſe nach, die ihn aber nicht mehr erreichten. Er ſprengte mit verhaͤngtem Zuͤ⸗ gel davon. Einige Camiſarden, die ihm ergeben waren, oder⸗dieſe Gelegenheit nutzen wollten, folgten ihm. Er brachte noch gegen vierzig der⸗

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