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felbſt gebrochen worden.— Darauf marſchirte er in eigener Perſon nach der Kuͤſte, und zog dort einen Cordon von Cette bis Aygnemortes. So⸗ dann kehrte er zuruͤck, um jeden ungluͤklichen Buͤr⸗ gerkrieg zu endigen, oder wenigſtens deſſen Ende zu beſchleunigen.
Wir verſchonen den Leſer mit dem Detail der aufs neue eingeleiteten Unterhandlung, und ſagen nur dieß, daß Roland, trotz allen Anerbiethungen, die man ihm that, ſtandhaft dabei blieb: er wolle die Waffen niederlegen, wenn der Koͤnig das Edikt von Nantes wieder guͤltig machen, und den Reformirten Tempel und Prediger geſtatten wuͤr⸗ de. Cavalier blieb noch eine Weile zweifelhaft, welche Parthei er ergreifen ſollte; endlich gieng er in das Nez des Marſchalls. Seine Leute wa⸗ ren immer noch in den Waͤldern von Cannes ge⸗ weſen, von allem entbloͤßt, und von den koͤnigli⸗ chen Truppen gleichſam belagert gehalten. Cati⸗ nat und Ravanel waren ganz der Meinung Ro⸗ lands, und eben ſo unerſchrocken, als er. Als ſie eines Tages den Cavalier weniger unruhig als ſonſt fahen, fragten ſie ihn, mit einer Miene voll Verdruß, was denn aus ihnen werden ſollte? Es ſeyen weder Magazine, noch Kebensmittel, noch Ausſichten dazu da; ſie faͤhen ſich auf dem Punkte, vor Hunger und Elend umzukommmen. Cavalier ermahnte ſie, den Muth nicht ſinken zu Beſch. d. Camiſarden. N


