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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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191 ſie ſein redliches Benehmen anerkennten, und es beim Marſchalle zu ruͤhmen wiſſen wuͤrden.Ich bin gezwungen, ſagte er,die Leute zu fuͤhren, wohin ſie wollen. Sagen Sie dem Marſchalle, daß ich alles thun werde, um ſie auf andere Ge⸗ danken zu bringen; daß ich aber an einem gluͤk⸗ lichen Erfolge zweifle, ſo lange man den Vertrag nicht puͤnktlich erfuͤllt. Die Camiſarden zogen ab, und warfen ſich in die naͤchſten Waͤlder, zu großer Beruhigung der Commiſſarien, die ſich ih⸗ rerſeits nach Nimes zuruͤck verfuͤgten.. Sccpogleich erhielten ſaͤmmtliche koͤnigliche Trup⸗ pen Befehl, den Camiſarden nachzuſetzen. Aber ihre Arbeit war vergebens. Cavaliers Corps hat⸗ te ſich auf unbekannten oder unzugaͤngigen We⸗ gen verlohreu, und Rolands Leute ſchwaͤrmten in mehreren Partheien umher, und ermuͤdeten die Truppen, die ihnen nachſezten.

Aber der Marſchall war feſt entſchloſſen, nicht eher abzulaſſen, als bis er ſie eingehohlt und voͤllig zerſtreut haͤtte. Eine doppelte Nach⸗ richt, die er erhielt, veraͤnderte jedoch ſeinen Plan und ſeine Methode. Der Gouverneur von Per⸗ pignan meldete ihm, daß vierzig feindliche Schiffe nach den Kuͤſten von Languedoe geſegelt ſeyen; und von dem Intendanten von Baville erhielt er die Nachricht, daß man zu Avignon zwei Men⸗ ſchen arretirt habe, deren einer ausgeſagt, daß er zu Cavalier reiſen ſollen, um ihn zu bewegen,