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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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noch auf den Galeeren und in den Gefaͤngniſſen; ſie konnten nicht dafuͤr, daß die Neu⸗Reformir⸗ ten in ihre Verſammlung gekommen u. ſ. w.; er fuͤrchte, daß ſie ſich nicht eher fuͤgen moͤchten, als bis ſie jede Clauſel des Vertrags puͤnktlich er⸗ fuͤllt ſaͤhen. Cavalier zeigte dieſen Brief den Officieren die der Marſchall ihm zugegeben hatte, und ver⸗ ſicherte ihnen, daß, bei der jezigen Stimmung der Gemüͤther, auf nichts mehr zu rechnen ſey, und daß jede Ausſoͤhnung unmoͤglich wuͤrde, wenn man nicht alle Urſachen zum Mißtrauen wegzuraͤu⸗ men ſuchte. Jene Officiere ſchrieben zugleich mit Cavalier an den Marſchall, und gaben ihm das Zeugniß, daß er alles gethan habe, um die Miß⸗ vergnuͤgten zu beruhigen; daß aber eine Inſur⸗ rection unvermeidlich ſey, wenn man die neueſten Befehle nicht widerriefe, oder wenigſtens aus⸗ ſezte.. Dieſe Depeſchen waren kaum abgeſandt, als Cavalier Nachricht erhielt, daß der Marſchall alle Wege nach Calpviſſon habe beſezen laſſen, und zu⸗ gleich diejenigen Oerter, wo die Camiſarden ihre Religionsuͤbungen zu halten pflegten. Dieß ſchien einen Ueberfall anzukuͤndigen, und Cavalier gerieth zugleich ſeiner eigenen Perſon wegen ſo in Be⸗ ſorgniß, daß er dieſe beunruhigende Nachricht ſei⸗ nen vertrautern Officieren mittheilte. Auch dieſe ſahen leich ein, daß die Gefahr vor der Thuͤr