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zu Nimes, daß man den Grundartickel des Ver⸗ trages gebrochen; aber der Marſchall verſicherte ihn, es ſey ganz gegen ſeinen Willen geſchehen, und wirklich ließ er die Eingezogenen wieder los. Dennoch hielt Furcht die uͤbrigen zuruͤck. Sie ſezten ſich nicht ferner der Gefahr aus; aber ſie beſchwerten ſich laut.
Roland ſah aus allem, daß man Cavalier betrogen habe, und er ließ ihm durch einen ver⸗ trauten Offcier ſagen, es ſey Zeit, die Schlinge zu zerreiſſen, worinn man ihn gefangen habe, und Maßregeln zu nehmen, um ſich nachdruͤck⸗ lich an dem Hofe und dem Marſchall zu raͤchen. Aber Roland dachte nicht daran, daß er viel⸗ leicht von ſeinen eigenen Leuten verrathen wuͤrde, und daß man ihn ſo genau und ſo heimlich beob⸗ achtete, daß man nicht nur von ſeinen Bewegun⸗ gen, ſondern auch von jedem ſeiner Worte unter⸗ richtet ſey. In der That entgieng er ein Paar⸗
mal nur durch einen Gluͤcksfall der Aufhe⸗
bung.
Waͤhrend der Marſchall kein Mittel unver⸗ ſucht ließ, und weder Kundſchafter, noch Geld, noch Verſprechungen ſchonte, um Rolands hab⸗ haft zu werden, erhielt Cavalier die Erfuͤllung faſt aller ſeiner Forderungen. Man ließ eine Menge Gefangener los, unter andern auch ſeinen Vater, und mehrere ſeiner Verwandten und Freunde, und gab ihm zu verſtehen, daß alles zu ſeiner Zufrie⸗
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