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mit ſeinen Leuten nach Calviſſon zu ziehen, mit dem Verſprechen dort ſo lange auf koͤnigliche Ko⸗ ſten verpflegt zu werden, bis Antwort vom Hofe kaͤme. Cavalier ſezte nun unverzuͤglich ſeine Gei⸗ ſeln in Freiheit, und ſtattete dem Roland genauen Bericht von dem ganzen Hergange ab. Dieſer
antwortete ihm ſogleich: er naͤhme den Waffen⸗
ſtillſtand an; er ſey bereit, ſich zu unterwerſen, wenn man die gethanen Forderungen erfuͤllte und dabei Wort hielte; daran zweifle er aber ſehr, und wenn man ihnen nicht die gruͤndlichſte Gewaͤhr leiſtete, ſo waͤr' es unklug und verwegeu, ſich auf die Verſprechungen des Hofs zu verlaſſen; er, fuͤr ſeine Perſon ſey entſchloſſen, es eher auf das Aeuſſerſte ankommen zu laſſen, als ſich und ſeine Bruͤder in Gefahr zu ſtuͤrzen, durch einen hinter⸗ liſtigen Friedensſchluß betrogen zu werden; er muͤſſe ihn noch ſprechen, um dieſen Gegenſtand gruͤndlich und reiflich mit ihm zu uͤberlegen.
Cavalier befand ſich uͤbrigens zu Caloiſſon wohl verſorgt, ſicher und frei. Einige Officjere Maͤnner von Verſtand, vom Marſchall ausdrüͤck⸗ lich dazu gewaͤhlt, waren theils als Commiſſarien, theils als Geſellſchafter um ihn, beobachteten und unterhielten ihn in guͤnſtiger Stimmung. Faſt alle Tage waren Religionsuͤbungen, und von al⸗ len Enden der Provinz eilte das Volk herbei, be⸗ ſonders die Verwandten und Freunde der Cami⸗


