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Dienſte naͤhme. Dieß waͤre immer vor⸗ theilhafter und ehrenooller, als das Koͤnigreich zu verlaſſen.— Cavalier ver⸗ ſicherte dem Marſchall: daß der Koͤnig nie treuere Unterthanen gehabt haben ſolle, als ſeine Leute und ihn; ſie ſeyen bereit, ihm die uͤberzeugendſten Proben einer unerſchuͤtterlichen Treue zu geben, und ihr Blut mit Freuden in ſeinem Dienſte zu vergießen, wenn er ihnen die Punkte bewilligte, um die ſie gebethen haͤtten.— Gut, erwiederte der Marſchall: Sie werden mir Ihre For⸗ derungen noch einmal ſchriftlich und um ſtaͤndlich eingeben; ich will alles moͤgliche thun, um Ihnen nuͤzlich zu werden.
So endigte ſich dieſe Conferenz. Obgleich Cavalier alle Urſache hatte, mit dem Benehmen des Marſchalls gegen ihn zufrieden zu ſeyn, ſchied er doch nicht beruhigt von ihm, und baute we⸗ nig auf dieſen glaͤnzenden Schein. Er kehrte mit ſeinem Zuge in derſelben Ordnung zuruͤck, wie er gekommen war. Der Baron d'Apgallier folgte ihm, und ſie entwarfen gemeinſchaftlich jene drei Forderungen der Camiſarden in der umſtaͤndlichern Form, wie der Marſchall ſie zu wuͤnſchen geſchie⸗ nen. So uͤbergab ſie Cavalier den folgenden Tag
unter einem aͤhnlichen Gepraͤnge. Bei dieſer zwei⸗
ten Conferenz ſezte man auch einen Waffenſtill⸗ ſtand feſt, und Cavalier erhielt die Freiheit, ſich


