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ſarden. Die Reformation ſchien von neuem auf⸗ leben zu wollen.
Unterdeſſen erhielt der Marſchall Antwort vom Hofe. Er ließ Cavalier nach Nimes beru⸗ fen, und dieſer erſchien auf vorige Weiſe, und erhielt dieſelbe Schrift zuruͤck, die er bei der zwei⸗ ten Conferenz eingegeben hatte. Die darinn ge⸗ forderten Punkte waren wenig von denen verſchie⸗ den, die wir oben angegeben haben; ſie waren nur erweitert und erklaͤrt, und beſtanden aus ſie⸗ ben Artickeln, zu welchen Cavalier noch einen, die ihm angebothene Militairſtelle betreffend, hin⸗ zugeſezt hatte. Unter jedem Artickel ſtand eine lakoniſche Antwort. Gewiſſensfreit, und Erlaub⸗ niß zu gottesdienſtlichen Verſammlungen, uͤberall, wo man es ſchicklich faͤnde, nur nicht in feſten Plaͤtzen und Staͤdten mit Mauern.— wurde bewilligt.— Loslaſſung der ſeit der Aufhebung des Edikts von Nantes gefangenen Reformirten— bewilligt.— Freie Zuruͤckkunft aller, der Re⸗ ligion wegen, Ausgewanderten, und Wiederein⸗ ſetzung in ihre Guͤter und Privilegien— bewil⸗ ligt, mit dem Beding, daß ſie den Eid der Treue noch einmal leiſten ſollten.— Wiederein⸗ ſetzung des Parlaments von Languedoc auf vori⸗ gen Fuß, mit vorigen Prioilegien— wird der Koͤ⸗ nig in Ueberlegung nehmen.— Befreiung der Prooinz vom Kopfgelde auf zehn Jahre— abge⸗ ſchlagen.— Bewilligung der drei Staͤdte,
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