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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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Eingangs hatte aufmarſchiren laſſen, that er ein gleiches mit der ſeinigen; ſodann ſtieg er ab, und trat, von Catinat und Billard begleitet, in den Garten. 4 Der Marſchall, von dem Intendanten von Baville und dem Brigadier la Lande begleitet, gieng aus dem Zelte hervor, dem Cavalier ent⸗ gegen. Der Empfang war ohne Ceremonie. Der Marſchall behandelte Cavalier ſehr herablaſſend und artig, ſo daß man wohl ſah, er wolle ihn gewinnen. Der Brigadier hingegen empfieng ihn wirklich freundſchaftlich. Cavalier bemerkte, daß der Marſchall und der Intendant ihn verwundert anſahen, und dann durch Blicke mit einander ſprachen. Er war hoͤchſtens zwanzig Jahr alt, und ſchien noch weit juͤnger. Beide hatten alſo Urſache, ſich zu wundern, daß ſie in dieſem be⸗ ruͤhmten Anfuͤhrer gleichſam nur noch ein Kind ſahen. 5 Die Conferenz nahm ihren Anfang. Der

Marſchall ſagte zu Cavalier: der Koͤnig wolle, vermoͤge ſeiner Menſchenfreundlichkeit, das Blut ſeiner Unterthanen, und ſogar ſolcher unter ihnen, ſchonen, die ſich gegen ihn aufgelehnt haͤtten, und deßhalb habe er ihm augetragen, den Weg der Guͤte zu verſuchen; aus Eifer fuͤr den Dienſt des Koͤnigs, habe er gewuͤnſcht, aus dem Munde ei⸗ nes Anfuͤhrers der Mißvergnuͤgten ſelbſt die Mit⸗ Geſch. d. Camiſarden. M

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