——
Cavalier vorgeſchriebene Bedingungen zu erhalten, oder mit den Waffen in der Hand umzukommen.
Man hatte von Cavalier ſeine gemachten Forderungen ſchriftlich verlangt; und er hatte ſie dem Marſchall wirklich zugeſchikt, ungefaͤhr in denſelben Ausdruͤcken, wie er ſie dem Brigadier la Lande vorgetragen hatte. Die Antwort darauf blieb nicht lange aus. Der Baron d'Aygalliers antwortete ihm: die Erfuͤllung ſeiner Forderungen wuͤrde keine große Schwierigkeit haben, nur wuͤnſchte der Marſchall mit ihm perſöͤnlich zu Nimes zu unterhandeln, und ließe ihm hierdurch die noͤthige Sicherheit anbiethen. Cavalier ant⸗ wortete darauf, er wuͤnſchte, daß er vorher mit ihm ſich beſprechen koͤnnte, wie er den ehrenvollen Antrag des Marſchalls am beſten erwiedern koͤn⸗ ne, er muͤſſe aber geſtehen, daß, wenn ſeine For⸗ derungen wenig Schwierigkeiten finden wuͤrden, dieß vielleicht nicht der Fall mit des Marſchalls Forderungen ſeyn moͤchte.
Cavalier war hieruͤber ſogleich beruhigt. Der Baron erhielt Vollmacht, die noͤthigen Anſtalten zu machen, um das Vertrauen Cavaliers zu ver⸗ ſtaͤrken und die Conferenz zu Nimes zu erleichtern. Da Cavalier dem Baron geſtand, daß er ſich, trotz der verſprochenen Sicherheit, nicht in Nimes einſchließen wuͤrde, ſo ſchlug man ihm ein Kloſter auſſerhalb der Stadt vor. Aber die Idee eines Kloſters beunruhigte ihn auch noch, ſie ward aber
*
—
¹
3


