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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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zu erfuͤllen; aber ich glaube, daß Sie am beſten thun, wenn Sie ſich ohne Be⸗ dingung den Verfuͤgungen des Koͤnigs uͤberlaſſen. Wir ſind bereit, erwieder⸗ te Cavalier beſcheiden aber entſchloſſen: alles zu thun was der Koͤnig will, wenn er uns erlaubt, Gott ſo zu dienen, wie wir glauben, ihm dienen zu muͤſſen; aber auch mit den Waffen in der Hand zu ſterben, wenn man die vorigen Grau⸗ ſamkeiten gegen uns wiederhohlen wollte. Der Brigadier brach dieſe Unterhaltung ab. Er ſchien mit Cavalier zufrieden. Sie ſprachen noch eine Weile uͤber gleichguͤltige Dinge und trennteu ſich ſodann. Der Marſchall hatte waͤh⸗ rend dieſes Tages Befehl gegeben, die Camiſarden in Ruhe zu laſſen, ſogar ſich ihnen nicht zu wi⸗ derſetzen, wenn ſie bloß Lebensmittel verlangten; und man ermangelte nicht, dem Cavalier dieſe menſchenfreundliche Geſinnungen bemerkbar zu machen.

Ob gleich Roland alles wußte, was verhan⸗ delt worden war, ſtellte er ſich doch, als ob er nichts davon wuͤßte. Er ſchickte ſeine Partheyen nach wie vor aus, neckte die koͤniglichen Truppen, fuͤllte ſeine Magazine mit Kriegs⸗ und Mundpro⸗ viſion und blieb feſt entſchloſſen, den Krieg fort⸗ zufuͤhren, und entweder den Frieden auf die von

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