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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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ter.Ich daͤchte, erwiederte der Brigadier: Zweitauſend waͤren genug. Nein, ſagte Cavalier: das waͤre nicht genug. Ich will Ihnen meine Meinung noch deut⸗ icher ſagen. Entweder, man macht alle vorige zu unſerm Vortheil gegebene Edicte, und alle unſere Prioilegien wieder guͤltig; oder, man bewilligt ei⸗ nen Paß fuͤr zehntauſend Reformirte, worinn man uns drei Monathe zur freien Verfuͤgung uͤber unſere Habſe⸗ ligkeiten zugeſteht, und uns erlaubt, zu unſern Bruͤdern im Auslande unge⸗ hindert uͤberzugehen.

Der Brigadier antwortete hierauf nichts wei⸗ ter, als daß er dem Marſchall Nachricht von die⸗ ſer Verhandlung geben wolle, und daß es ihm leid thue, mit ihm nichts feſtes beſchließen zu koͤn⸗ nen. Zugleich naͤherte er ſich den Leuten Cava⸗ liers, und warf ihnen ein Paar Haͤnde voll Gold⸗ ſtuͤcke zu, um, wie er ſagte, die Geſundheit des Koͤnigs dafuͤr zu trinken. Aber auf ein Zeichen, das ihnen Cavalier unvermerkt gab, blieben ſie unbeweglich ſtehen, und er antwortete ſtatt ihrer dem Brigadier: Geld brauchen ſie nicht; aber wohl Gewiſſensfreiheit!

Der Brigadier antwortete ihm laut genug, daß die Camiſarden es hoͤren konnten:Es ſteht nicht in meiner Gewalt, Ihren Wunſch