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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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Entfernung von einander, und auf dem freyen Plaze dazwiſchen, giengen die beyden Chefs ein⸗ ander entgegen. La Lande gab dem Bruder Ca⸗ valiers, der auf einem der vorigen Streifzuͤge ge⸗ fangen worden war, ein Zeichen naͤher zu treten. Hier iſt Ihr Bruder, hob er an: der Koͤnig gibt Ihnen denſelben zuruͤck; noch mehr, dieſer guͤtige Monarch ver⸗ zeiht Ihnen, und will alles vergeſſen, wenn Sie kuͤnftig als treuer Unter⸗ than ſich benehmen wollen. Ich weiß wohl, daß die Feinde des Koͤnigs Sie

aufgeregt haben, aber es haͤngt nur von Ihnen ab, ſich zu uͤberzeugen, daß

des Koͤnigs Abſichten rein und menſch⸗ lich ſind. Und was ſind Ihre Forde⸗ rungen und Wunſche?

Cavalier erwiederte: er verlange drei Dinge: volle, uneingeſchraͤnkte Gewiſſensfreiheit; Loslaſ⸗ ſung Aller der Religion wegen Verhafteten; Er⸗ laubniß, das Land verlaſſen zu duͤrfen, im Fall der Koͤnig jene Gewiſſensfreiheit nicht bewilligen wollte.

Dieſer lezte Punct ſchien die Aufmerkſamkeit des Brigadiers beſonders zu ſpannen.Wie viel Menſchen glaubenSie, ſagte er, daß man Ihnen zu dieſer Auswanderung bewil⸗ ligen muͤßte? Zehntauſend, verſezte Cavglier: von jedem Geſchlecht und Al⸗