gewachſen, er wollte alſo auch ſeine Freunde ver⸗ mehren. Da die Feldarbeiten gethan waren, ſo war eine Menge ſtarker und brauchbarer Maͤnner jezt unthaͤtig zu Hauſe. Dieſen ließ er durch ſei⸗ ne Kundſchafter die drohenden Gefahren der Pro⸗ vinz vorſtellen. Es waͤre der Plan des Hofes, die Reformirten ganz und auf einmal auszurotten, alſo waͤren ſie ihrer Religion und ſich ſelbſt die lezte allerhoͤchſte Anſtrengung ſchuldig. Es waͤre ruͤhm⸗ licher mit den Waffen in der Hand, als mit einem Strick, um den Hals zu ſterben.
Dieſe Vorſtellungen wirkten. In wenig Ta⸗ gen ſtieß eine anſehnliche Verſtaͤrkung von hand⸗ feſten Maͤnnern zu ihm, die Waffen und Muni⸗ tion mit brachten. So oerſtaͤrkte und verſorgte ſich la Porte von allen Seiten, und die koͤnigli⸗ chen Truppen, die Erhohlung von ihrem weiten Zuge brauchten, hinderten ihn nicht daran. 8 gleich verſtaͤrkte er ſich auch moraliſch. Er hatt bemerkt, daß Fanatismus ein treflicher Vorfec hie ſey. Er hatte demſelben alſo nicht ſo geſteuert, wie Perier. Die Schwaͤrmer, Conovulſionalrs und kleinen Propheten, die ſich unter ſeinen Leuten be⸗ fanden, hatte er gebraucht, um den Muth und Enthuſiasmus dieſer zu naͤhren und zu verſtaͤrken. Von ihnen ließ er ſich, wenn er einen Zug zu thun im Begriffe ſtand, immer in voraus Sieg prophezeihen. Er ſelbſt predigte von Bafz Zeit, Geſch. d. Camiſarden. E


