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beſonders ſeit ſeiner lezten Krankheit, und ver⸗ mehrte dadurch das Vertrauen, das man allge⸗ mein auf ihn ſezte, vis auf den hoͤchſten Grad. Aber eben dieſer ſchwaͤrmeriſche Eifer, den er mit den uͤbrigen in die Wette zeigte“, brachte ihm den Tod. Als er eines Sonntags mit der allerhoͤch⸗ ſten Anſtrengung Pſalmen ſang, oͤffneten ſich ploͤzlich alle ſeine Wunden. Ein heftiges Fieber ſchlug dazu, und ward ſechs Tage nachher toͤdt⸗ lich. Die Beſtuͤrzung und Ruͤhrung der Cami⸗ ſarden laͤßt ſich nicht mit Worten ausdruͤcken. Ihr Verluſt war um ſo gefaͤhrlicher jezt, da ſich die koͤniglichen Truppen um die Haͤlfte vermehrt, von neuem wider ſie in Bewegung ſezten. Sie hatten keine Zeit zu verlieren. Roland ward an la Portens Stelle zum Hauptanfuͤhrer ernannt, und man leiſtete ihm einmuͤthig den Eid der Treue. Sie kannten ihn als einen entſchloſſenen, klugen Mann, und erwarteten mit Ungeduld den Zeitpunkt, wo ſie einen neuen entſcheidenden Schritt zur Vertheidigung ihres Lebens und ihrer Rechte unter ſeiner Ausfuͤhrung thun ſollten.
Die Camiſarden hatten jezt nicht bloß mehr auf ihren wilden Muth zu rechnen, der ſie an⸗ fangs beſtaͤndig ſiegen ließ: ſie waren foͤrmlich exercirt und an Tactik gewoͤhnt worden. Roland war Soldat geweſen, und verſtand die millieaͤri⸗ ſchen Handgriffe aus dem Grunde. Ueber Manns⸗ zucht und Subordination war bei ihnen von jeher
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