Eeen
den ſezten ſich wieder und feuerten Pelotonweiſe auf ſie; die Senſenknechte und Beiltraͤger warfen ſich unter ſie und zwangen ſie endlich zur Flucht. Der Ueberreſt ſchlug ſich durch und ſtuͤrzte vom Berge herunter, ward aber auch dort von den Flinten verſteckter Camiſarden empfangen. Dieſe draͤngten und verfolgten ſie eine Zeitlang und dann ſammelten ſie ſich von neuem unter den Augen Rolands. So hieß la Portens Vetter. Der Sieg war auf ſeiner Seite; aber er hatte ihm viel gekoſtet. Das Schlachtfeld war mit Verwundeten und Todten bedeckt. Die koͤniglichen Truppen hatten gegen dreihundert, und die Camiſarden mehr als hundert Menſchen verlohren. La Porten fand man in lezten Zuͤgen. Man hob ihn wie die uͤbri⸗ gen verwundeten Camiſarden auf, und verband ihn, waͤhrend andere die Todten pluͤnderten und mit ihrer Beute den Wald gewannen.
Gewoͤhnlich hielten ſich die koͤniglichen Trup⸗ pen nach ſolchen Aktionen eine Zeitlang ruhig in ihren Quartieren, und dieſe Ruhe nuzten die Ca⸗ miſarden, um ſich von ihrem Verluſte zu erhohlen, und ſich zu verſtaͤrken.
Die Koͤniglichen Truppen waren dießmal des Sieges zu gewiß geweſen, als daß ſie ihre Nieder⸗ lage haͤtten geſtehen ſollen. Sie wollten alſo die Camiſarden geſchlagen und ihren Anfuͤhrer nieder⸗ gehauen haben. Man ſtellte Dankfeſte fuͤr dieſen Sieg an, und machte ſie durch la Porten ausge⸗


