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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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Er erklaͤrte, daß er auſſer Landes wollte. Dazu gab er weiter keinen Grund an, als daß die Lie⸗ be und die Klagen ſeiner Gattin ſeinen Eifer fuͤr das Wohl der Bruͤder beſiegt haͤtten. Dieſe wandten alles an, um ſeinen Entſchluß umzuſtoſ⸗ ſen; aber er blieb unerſchuͤtterlich. Was ſie an ihm verloͤhren, ſagte er: gewoͤnnen ſie an laPorte doppelt wieder. Dieſer ſelbſt drang in ihn, zu bleiben, aber vergebens. Er gieng nach Genf, und die Klagen und Thraͤnen ſeiner Bruͤ⸗ der folgten ihm. La Porte ward an ſeiner Statt einmuͤthig zum Hauptanfuͤhrer gewaͤhlt.

La Porte war ein Mann von ungefaͤhr vier⸗ zig Jahren, groß und ſchlank gewachſen, mit ei⸗ ner maͤnnlichen und einehmenden Bildung, einem ſchwarzen, dicken Bart, einer ſtarken Stimme, einem ernſthaften Weſen, und einer erprobten Ent⸗ ſchloſſenheit. Ueber Mannszucht hielt er mit einer Strenge, die in Unerbittlichkeit uͤbergieng. Nur einen Fehler hatte er, von dem Perier frei war: er hatte Hang zum Fanatismus. Auch mocht' er lieber angreifen, als ſich angreifen laſſen, und in dieſem Punkte riß ſich ſeine Herzhaftigkeit oft von ſeiner Vorſicht und Klugheit los.

Wir uͤbergehen einige einzelne unbedeutende Vorfaͤlle, um Naum fuͤr einen wichtigern zu be⸗ kommen, der nicht weit von de la Salles, einer 4 kleinen, Stadt in den obern Sevennen ſich dar⸗

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