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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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weg im Ruͤcken, in Schlachtordnung. Die koͤnig⸗ lichen Truppen ruͤckten heran. Man neckte ſich eine Zeitlang; aber waͤhrend des Scharmuͤzels bekam Perier eine Wunde, und da er fuͤrchtete, daß dieſer Zufall nachtheilig auf ſeine Leute wir⸗

ken moͤchte, zog er ſich mit muſterhafter Ordnung

zuruͤck. Die koͤniglichen Truppen thaten ein Glei⸗ ches, weil ihnen ſeit dem Vorfalle von Karnule die Luſt vergangen war, ihm in Berge und Ge⸗ buͤſche zu folgen. Dieſer Vorfall entſchied nichts und wird nur durch die Bleſſur Periers und durch die Vorſicht der koͤniglichen Truppen merk⸗

wuͤrdig.

Periers Wunde hinderte ihn, die Geſchaͤfte wie bisher mit Thaͤtigkeit zu verwalten. Er uͤber⸗ gab alſo die Befehlshaberſchaft einem andern Ca⸗ miſarden, Nahmens la Porte, den er vor allen uͤbrigen ſchaͤzte, und ließ ſich zu ſeiner Frau in ein Haus ſchaffen, deſſen die Camiſarden gewiß waren. Dieſe(es war eben die, welche er aus der Gefangenſchaft von Pont de Montoert be⸗ freiete) bewachte und pflegte und ſtellte ihn in kurzer Zeit wieder her, waͤhrend die Camiſarden Bethtage fuͤr die Erhaltung ihres Anfuͤhrers an⸗ beraumten und in ſeiner Abweſenheit nichts unter⸗ nahmen, als daß ſie ihre kleinen Detachements wie gewoͤhnlich ausſchickten.

Perier kam endlich wieder, aber nur, um auß

mmer Abſchied von ſeinen Bruͤdern zu nehmen.