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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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Wenn das iſt, ſo duͤrfen wir ihnen den Beſuch, den ſie uns bei Karnule ge⸗ macht haben, nicht ſchuldig bleiben. Ich moͤchte wohl, daß ſich unſre Leute fertig machten.

Man antwortete ihm in demſelben Tone. Dieß war des Abends. Der Befehl zum Auf⸗ bruche lautete: So bald der Morgen grau't.

Alle die Nachrichten, die man von den ko⸗ niglichen Truppen hatte, liefen auf die einzige hinaus, daß ſie ruhig in ihren Quartieren ſtaͤn⸗ den. Perier wußte, daß ein Corps von ihnen, zweihundert Koͤpfe ſtark, in einer Gegend ſtand4, deren Aus⸗ und Zugaͤnge ihm genau bekannt wa⸗ 8 ren. Sein Vorſaz war, dieſe Truppen, um ſei⸗ ne Leute zu ſchonen, nicht auf ihrem Poſten ane zugreifen, ſondern ſie heraus zu locken, und mit ihnen handgemein zu werden, und zugleich ſeine Leute in Uebung und Athem zu erhalten. Aber ſey es nun, daß die Truppen Nachricht von ſei⸗ nem Anzuge erhielten, oder daß ſie ein Wetteifer anfeuerte, ihm das zu thun, was er ihnen zu

thun im Begriffe war: genug, als er aus einem Hohlwege heraus kam, um ſich in die Ebene zu ſtehlen und den Feind zu uͤberraſchen, ſah er die⸗ ſen, ſtaͤrker als er war, mit Entſchloſſenheit zu iihn heran und ihm entgegen ziehen. Perier naͤherte ſich mit Entſchloſſenheit und ſtellte ſich, den Hohl⸗