wundete eingerichtet. Die Furcht und Achtung, die man fuͤr ſie hatte, gaben ihnen Muth, ſich mehr heraus zu wagen. Im ganzen genommen, war auch das Land auf ihrer Seite und unter⸗ ſtuͤzte und erhielt ſie ins geheim. Deßhalb konn⸗ ten ſie auch allmaͤhlig die Weiber, Kinder und Alten wieder zu ihren Familien zuruͤck ſchicken, und ſich dadurch nicht bloß von einer unbrauchbaren Buͤrde befreien, ſondern ſich auch an ihnen An⸗ haͤnger verſchaffen, die ihnen Bothſchaft und Le⸗ bensmittel brachten. Perier hatte ſelbſt einige Katholiken durch ſeine Mannszucht, die es nie zu Raub und Pluͤnderung kommen ließ, fuͤr ſich ge⸗ wonnen. Sie kamen oft den Beduͤrfniſſen der Camiſarden ſogar zuvor, und ſelten durften dieſe gewaltthaͤtige Hand anlegen. Ihre Lage war ſol⸗ chergeſtalt wo nicht ruhig, doch minder ungluͤk⸗ lich geworden. 3 Der Gluͤkswechſel ins Beſſere erheitert das Herz und feuert zu Unternehmungen an. In die⸗ ſer Stimmung waren einmal die Camiſarden waͤh⸗ rend eines großen kriegeriſchen Schmauſes, den ſie von der Ausbeute der Jagd und einiger Streife⸗ reyen in die Nachbarſchaft angeſtellt hatten. Ihr Anfuͤhrer, der nur in ſo fern Bauer war, ſagte waͤhren deſſelben:„die koͤniglichen Trup⸗ pen haben ſich empfohlen. Es kommt mir vor, als ob ſie nach den Regeln der Höflichkeit mit uns umgehen wollten.
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