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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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nach Bequemlichkeit zum Grafen von Broglio zuruͤk zu gehen und ihm zu erzaͤhlen, daß und wie man ſie geſchlagen haͤtte.

Die Camiſarden verlohren nur acht Maͤnner in dieſem Handgemenge. Die Erſchlagenen pluͤn⸗ derte und begrub man, ſo gut man konnte. Pe⸗ rier ſandte ein Detachement mit der errungenen Beute nach ſeinem Standorte, den er zugleich als ein Aſyl fuͤr die fluͤchtigen Familien brauchte. Er hatte daſelbſt eine kleine Anzahl von ſeinen Leu⸗ ten zuruͤk gelaſſen, die es bewachten, und durch kleine Streifzuͤge in die umliegende Gegend ſich und den Weibern und Kindern, die ſie zu verſorgen hatten, noͤthigen Unterhalt verſchafften.

Das Detachement ſtieß um Mitternacht wie⸗ der zu Perier und er ſezte ſich zum zweitenmal, minder aͤngſtlich als das erſtemal bei dem Schloſſe von Vimbouches. Hier vernahm er, daß der Graf von Broglio an der Spize von vierhundert Mann den Schimpf der koͤniglichen Waffen in eigener Perſon abzuwaſchen Willens waͤre.

Die Camiſarden waren leicht und ſchnell, wie die Hirſche, und in Thaͤlern und auf Bergen zu Hauſe. Die koͤniglichen Truppen waren ſchwe⸗ rer, und dieſen Umſtand nuzte Perier, um den Grafen beſtaͤndig in Athem zu erhalten und ſeine Leute zu necken und zu ermuͤden. Sonach erſchien

und verſchwand er bald hier bald dort wie ein Bliz

und dieß trieb er einige Tage hindurch ſo unausge⸗