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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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Seiten der Straße und ließ ſie ſich dort nieder legen. Seine Senſenknechte ſtellte er voran in das Gebuͤſch. Den uͤbrigen Anfuͤhrern gab er jedem

ſeine beſondern Befehle, und er ſelbſt zog mit

ſeinen Funfzigen den Weg hinan, den die koͤnig⸗ lichen Truppen kommen ſollten.

Er machte ſich bald von ihnen bemerkt, wandte ſich dann um, und gab ſich das Anſehn, als ob er vor ihnen hin fliehend eine Anhoͤhe er⸗ reichen wollte. Die Truppen machten eine Be⸗ wegung ihn abzuſchneiden; ſeine ſcheinbare Flucht ward uͤbereilter, und er warf ſich in die Straße, wo ſein Hinterhalt verborgen lag. Dieſen hatte er nicht ſo bald erreicht, als er ſich ſchwenkte und

ie Truppen mit feſtem Fuß erwartete. Dieſe kamen in Feuer des Nachſezens aus Reih' und Gliedern und draͤngten ſich unordentlich an und in das Gebuͤſch. Ploͤzlich gab Perier ſein abge⸗ redetes Signal, und in eben dem Nu traf ein Hagel von Kugeln aus dem Hinterhalte die Truppen. Ein großer Theil davon ſtuͤrzte und die uͤbrigen wollten, uͤberraſcht und erſchrocken, ſich durch die Flucht retten; aber auf ein zwei⸗ tes Signal traten die Senſenknechte hervor, bil⸗ deten einen Halbzirkel uͤber den Weg hin und verſperrten den Fluͤchtlingen den Nuͤckzug. Nun ſtuͤrzten von allen Seiten Cannſarden uͤber ſie her,

und Bajonet, Saͤbel und Senſe rieben ſie auf, bis auf fuͤnf, denen Perier kaltbluͤtig auftrug,