Nun ſezte ſich alles, was reformirt war, auf fluͤchtigen Fuß und warf ſich haufenweiſe in Waͤlder und Hoͤhlen. Man feagte aͤngſtlich ein⸗ ander: wo iſt Perier?
Dieſer erſchien bald an der Spize eines neuen
Haufens, der ſich aus den Truͤmmern des erſten gebildet und durch den Zutritt mehrerer Bra⸗ ven verſtaͤrkt hatte. Die uͤbrigen Vertriebenen ſchlugen ſich dazu, und alles, was Waffen fuͤh⸗ ren konnte, verband ſich, durch gleichen Eifer be⸗ ſeelt, fuͤr ſein Bekenntniß, fuͤr ſeine Familie, fuͤr ſeine Freiheit und ſein Leben ſich bis auf den lez⸗ ten Blutstropfen zu wehren.
Der Graf von Broglio, der die koͤnig⸗ lichen Truppen befehligte, ließ die Wohnungen aller derer verbrennen, die ſich aus Mißtrauen auf die hinterliſtige Proclamation, oder aus Schrecken uͤberhaupt, in die Gebirge gerettet hat⸗ ten; und zog heran, um die Fluͤchtlinge zu uͤber⸗ fallen und aufzuheben. Aber Perier, der dieß er⸗ wartet hatte, traf zur rechten Zeit Gegenanſtal⸗ ten, die um ſo wirkſamer waren, da er ſich durch Bothſchafter von den Planen des Grafen Nach⸗ richt zu verſchaffen gewußt hatte.
Seinen Standort hatte er in einem dicken Walde und in einer unzugaͤngigen Gegend ge⸗ nommen. Dort entwarf er den Plan zu ſeinen Unternehmungen. Er erneuerte ſeine alten Ein⸗ richtungen und vermehrte ſie mit neuen. Da er


