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dem er eine der Schildwachen ausſtellte, bemerkte er jemand, der ſich aus einem Fenſter retten woll⸗ te. Er gieng hinzu und erkannte den Abbe von Chaila.„Fuͤrchtet nichts, ſagte er zu ihm: aber gebt unſere Leute heraus. Der Abbe fuͤrchtete fuͤr ſeinen Hals. Er warf ſich dem Perier zu Fuͤßen und bath um Gnade.— „Iſt nicht noͤthig; ſagte Perier: meine Leute thun euch nichts. Es ward ihnen unterſagt ehe wir auszogen.“ Der Abbe erhohlte ſich von ſeinem Schrecken, verſprach alles was man verlangte, gab die Gefangenen los, ließ Erfriſchungen bringen und befahl ſeinen Leu⸗ ten: d'obéir en tout point à Monfi ſeur le Com- mandant.
Alles gieng gut ab. Die Auftritte von rrind⸗ licher, bruͤderlicher, und ſchweſterlicher Liebe, die zwiſchen den Gefangenen und ihren Rettern vor⸗ fielen, beſchaͤftigten die Herzen Aller. Perier gieng voll Entzuͤcken mit ſeinem Maͤdchen Arm in Arm im Schloßhof auf und ab.
Ploͤzlich regte ſich der Daͤmon des Fanatis⸗
mus auf der andern Seite. Ein Enthuſiaſt, der
unter den Reformirten war, hatte keinen Vater und keine Schweſter und keine Braut zu befreien gehabt. Er ſprach mit den Gefangenen uͤber die Mißhandlungen, die ihnen widerfahren waren,
ließ ſich ihre verrenkten Finger, ihre verſtauchten
Haͤnde und ihre uͤbrigen zum Theil noch bluten⸗


