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Perier unterſuchte das zu uberwaͤltigende Schloß und fand, daß es keine ſchwere Arbeit ſeyn wuͤrde. Da er aber Gewalt zu vermeiden Willens war, wenn man ihm die Gefangenen auslieferte, ſo beſchloß er, vorher zu unterhan⸗ deln. Er rief alſo ſo ſtark, daß man ihn wohl vernehmen konnte, vor dem Thore des Schloſſes: „Wir ſind nicht gekommen um Gewalt zu gebrauchen. Wir wollen bloß unſere Leute heraus haben!“— Einige Flinten⸗ ſchuͤſſe, die ein Paar ſeiner Leute beſchaͤdigten, waren die Antwort auf ſeine Aufforderung. Muth gefaßt, Leute, gagte er: und mir gefolgt!
Er ſtellte ſie vor dem Hauptthore des Schloſ⸗ ſes in Ordnung. Ueber demſelben hatte er einen Vorſprung bemerkt, der ſie vor dem Feuer aus den Fenſtern ſicherte. Drei der ſtaͤrkſten mußten einen Balken aufheben, der in der Naͤhe lag, und mit demſelben wie mit einem roͤmiſchen Sturm⸗ bocke wider das Thor rennen, einige andere hal⸗ fen ihnen, und ſie fuͤhrten die Stoͤße mit ſolcher Gewalt, daß das Thor bald geſprengt war. Als aber Perier bemerkte, daß ſeine Leute, ſo bald das Thor ſtuͤrzte, wild in das Schloß rennen wollten, hielt er ſie zuſammen, und ließ ſie in Ordnung vorruͤcken.„
Niemand in dem Schloße zeigte und regte ſich. Er gab alſo eine Art von Wache ab. In⸗


