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Geschichte der Camisarden / von Friedrich Schulz
Entstehung
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den Schaͤden zeigen, und uͤber dieſer Betrachtung, geriethen er und ſie in eine unaufhaltſame Wuth. Sie ſuchten den Abbe auf, fielen uͤber ihn her, ſchleiften ihn aus dem Schloße, und warfen ihn mit Steinen todt, bevor noch Perier Zeit bekam, ihn zu retten. Dieſer war auſſer ſich vor Zorn. Aber die Schuldigen beſtanden darauf, daß ſie ſeine Befehle nicht gewußt haͤtten. Er konnte das Geſchehene nicht ungeſchehen machen. Mit Tagesanbruch zog er ohne Geraͤuſch ab und nahm nichts aus dem Schloße mit ſich, als die Waf⸗ fen, die ſich auf demſelben gefunden hatten. Nichts von allem uͤbrigen durfte angeruͤhrt wer⸗ den. Ungefaͤhr eine halbe Meile von Pont de Montvert bei dem verfallenen Schloße von Vin⸗ bouches machte er Halt, um abzuwarten, was jene blutige That fuͤr Folgen haben wuͤrde. Er verſchanzte ſich hinter demſelben, und ſchickte Bothſchafter ab, die horchen mußten, was man wider die Moͤrder des Chaila verfuͤgte. Sie ka⸗ men bald mit der traurigen Nachricht zuruͤck, daß man Unterſuchungen angeſtellt, daß man im

Schhloße von Pont de Montvert das Nahmen⸗

verzeichniß der Gefangenen gefunden haͤtte und

wuͤßte, daß ſie bei Vinbouches ſich aufhielten.

Ein Detachement Truppen ſey im Anzuge um ſie aufzuheben. 7

Perier hielt Rath. Man beſchloß, ſich zu

trennen. Jeder ſollte ſich auf Umwegen einen